Reserven für Wasser/-Kraftwerke
Monday, November 30th, 2009Egal welche Kraftwerke eingesetzt werden, ob von walcher.com oder anderen : Es müssen immer Kraftwerke
in Reserven laufen. Die Stromkonzerne machen das ganz geschickt:
Statt 220 V wie früher ist heute die “Nennspanung” 230 V. Und in der
Regel wird das Netz mit 235-240 V gefahren. Sprich wir Verbraucher
zahlen eh zum Teil diese “Reserverkraftwerke” mit den viele Geräte
benötigen Prozentual mehr Strom wenn sie auch mit etwas höherer
Spannung betrieben werden (Und manche einfache gehen nebenbei auch
schneller kaputt).
Diese Spannungserhöhung ist auf ein Harmonieren der Spannung in
Europa zurückzuführen.
Die Norm sagt (unter anderem), Strom ist gut, wenn er 230V hat
+/-10%.
Also 207 bis 253V sind ok.
Der Mehrverbrauch geht mit U², d.h. wenn ich bei 230V 1kW habe, sind
es bei 240V (240/230)²*1kW=1,088kW, 88W mehr.
Das gilt so aber nur für Beleuchtung. Eine Heizung ist zwar
leistungsstärker, schaltet dann aber eher ab. Motoren sind in ihrer
Leistungsaufname eher durch ihre Last als durch die Netzspannung
bestimmt.
Reservern gibt es im Netz viele, z.B. als heiße Reserve ein paar
Tonnen Dampf im Kessel, die mann sehr schnell zur Turbine bringen
kann.
Ebenso Kraftwerke, die quasi im Leerlauf mitdrehen und dann wenn
nötig die Turbinenschaufen anstellen. (Pumpspeicherwerke)
Und dann die Schnellstartkraftwerke (Gasturbine, Diesel).
Hier findet ihr weitere Informationen zu: Wasserkraftwerken

